Liposuktionskosten und Finanzamt

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strukturierter Qualitätsbericht

Für das Jahr 2007 wurde ein strukturierter Qualitätsbericht erstellt

Vor und nach der Liposuktion

Was geschieht vor und nach der Liposuktion?

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Kornelia Kokemor

Mein Name ist Kornelia.

Ich bin 48 Jahre alt, ledig und wohne im schönen Mühlenkreis Minden-Lübbecke. Sie wissen schon, da, wo die Weser einen großen Bogen macht. Ich arbeite in einer Maßregelvollzugsanstalt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. In unserer psychiatrischen Klinik werden Suchtkranke behandelt, die unter Drogen- oder Alkoholeinwirkung eine Straftat begangen haben. So, nun zu meiner kleinen Geschichte:

Ich leide an einem vererbten Lipödem beider Beine und Arme. Meine Großmutter väterlicherseits litt unter der gleichen Krankheit. Es begann bei mir mit elf Jahren. Lange wurde ich von den Ärzten im Unklaren gelassen. Sie konnten mir nicht helfen. Man riet mir, Sport zu treiben und abzunehmen. Eine Klinik verordnete mir sogar Wassertabletten! Ein langer Leidensweg begann. Mein Gewicht ging stetig nach oben und mein Selbstbewusstsein in den Keller.

Alles über Entstehung und Behandlung der Krankheit erfuhr ich letztendlich aus dem Internet. Ein Segen für die Menschheit. Ich verbrachte Nächte vor meinem Computer und durchforstete das Internet. Es gab endlich einen Namen für meine Krankheit. Von nun an musste ich mir von den Ärzten nicht ständig anhören, dass ich wohl zu viel essen würde. Ich unternahm jetzt alles, um dieser Krankheit entgegenzutreten. Als erstes bekam ich von meiner Krankenkasse einen Lymphomaten. Ich suchte mir einen neuen Hausarzt, der mir auch manuelle Lymphdrainagen verschrieb.

Während eines sechswöchigen Aufenthaltes in einer Gefäßklinik in Bad Nauheim hörte ich von einer Mitpatientin, wie sich Dr. Schingale für seine Patienten einsetzt. Sie schwärmte regelrecht von ihm. Ich erhielt von ihr mein erstes Lympho-Opt-Magazin. Das Therapiezentrum erweckte sofort mein Interesse. Leider war es mir aus zeitlichen Gründen erst im Februar 2006 möglich, eine Gesundheitswoche einzulegen.

Schon bei der telefonischen Buchung war ich überrascht, wie freundlich und zuvorkommend man sich um mich bemühte und dass ich so kurzfristig noch einen Termin bekam. Am nächsten Tag sah dann leider alles anders aus: Ganz Bayern war im Schnee versunken!!

Wir Nordlichter freuen uns schon über eine verschneite Wiese aus Puderzucker. Und dann diese Horrormeldungen aus dem Fernsehen. Dächer, die einstürzten, Menschen, die starben.

In Gedanken sah ich mich schon von einer Lawine begraben. Der niedliche Bach vor dem Therapiezentrum mutierte in meinen Träumen zu einem reißenden Gewässer. In meinen Gedanken tauchten die Bilder der Oderflut auf. Der Hirschbach – mein Verderben. Aber es half nichts. Da musste ich jetzt durch.

Mutig stieg ich am Samstag in den Zug und fuhr in eine ungewisse Zukunft in Richtung Bayern. Aber schon während der Fahrt sollte sich alles zum Guten wenden. Ich stellte mit Genugtuung fest, dass sich die Schneemassen in Grenzen hielten. Als dann auch noch der freundliche Herr Vogt am Bahnhof auf mich wartete, ging es mir schon viel besser. Während der Fahrt machte er einen kleinen Umweg zur Lympho-Opt Klinik und erwies sich als kompetenter Fremdenführer. Als wir ins Hirschbachtal hineinfuhren, war ich von der Ursprünglichkeit des Tales überwältigt. Der Prospekt hatte nicht zu viel versprochen! Hier war die Zeit wirklich stehen geblieben.

Beim Eintreffen im Therapiezentrum wusste ich, dass ich endlich angekommen war. Es war genau das, was ich schon immer suchte. Ich fühlte mich sofort wohl. Die Atmosphäre im ganzen Haus war sehr familiär. Mit den anderen Gästen verstand ich mich auf Anhieb.

Das Doppelzimmer war urgemütlich, mit einem wunderschönen Balkon und Blick in die freie Natur. Aber es sollte noch besser kommen.

Die Damen vom Service bereiteten uns jeden Tag ein bekömmliches und wohlschmeckendes Mehrgängemenü zu. Es wurde von ihnen liebevoll angerichtet. Sie taten wirklich alles, um uns zu verwöhnen und lasen uns jeden Wunsch von den Augen ab. Unsere abendlichen Plauderstunden im herrlichen Wintergarten waren immer toll. Wir haben viel zusammen gelacht.

In Pommelsbrunn besuchten wir die Lympho-Opt Klinik und konnten an einem Qui-Gong-Kursus mit anschließender Ernährungsberatung teilnehmen. Wir konnten uns auch mit den Patienten der Klinik unterhalten. Da war doch sehr viel Leid zu sehen. Ich ging anschließend mit der Einsicht nach Hause, dass es mir doch eigentlich noch ganz gut geht. Mein Motto „schaue immer unter dich, es gibt immer noch Schlimmeres“ hatte sich einmal mehr bewahrheitet. Am Sonntag konnte ich den berühmten Herrn Dr. Schingale endlich einmal persönlich kennen lernen. Ich war ganz ohne Grund aufgeregt, denn er war ein sehr sympathischer, warmherziger Arzt. Ich fasste sofort Vertrauen zu ihm.

Mein Physiotherapeut Herr Gutmann machte seinem Namen alle Ehre: Mann, ist der gut, Mann!!!!! Wir nannten ihn nur noch Mister Goldfinger. Wenn er zu den flotten Hits von Antenne Bayern seine Hände über meinen geschundenen Körper schweben ließ, fühlte ich mich wie im siebten Himmel. Seine Lymphdrainagen waren ein Gedicht! Mit geschlossenen Augen kreiste sein Oberkörper im Rhythmus seiner Massagen. Wahrscheinlich massierte er in seinen Träumen gerade Claudia Schiffer!!!! Um es mit den Worten von Herrn Vogt zu sagen: "Der ist nicht von dieser Welt!"

Unsere immer fröhliche Wickelfee Schwester Susi machte aus mir dann anschließend ein Wesen, welches dem Michelinmännchen doch sehr ähnelte. Aber die Mühen haben sich gelohnt! Ich verlor in einer Woche 3,7 l Flüssigkeit und nahm so ganz nebenbei noch fast 5 kg ab.

Der krönende Abschluss der Reise bildete am Freitag eine kulinarische Überraschung. Herr Vogt hatte uns schon während der ganzen Woche auf die Folter gespannt. Als wir dann am Freitagabend zum Essen in den Wintergarten kamen, staunten wir nicht schlecht. Unsere liebe Küchenfee Eva hatte ein Büffet gezaubert, welches seinesgleichen suchte! Im Kerzenschein strahlte der Wintergarten eine ganz besondere Atmosphäre aus. Wir waren begeistert!!! Bei einem leckeren Raclette verbrachten wir einen wunderschönen Abschiedsabend. Wir versprachen uns, dass wir uns im Herbst alle wieder treffen wollten.

Überglücklich und motiviert, diesen Weg weiterzugehen, fuhr ich nach Hause. Ich wollte jedoch nicht bis zum Herbst warten und habe schon wieder 14 Tage im Juni / Juli gebucht!!! Ich freue mich schon sehr darauf. Alles in allem eine Woche, die sich wirklich gelohnt hat!

Kornelia

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